Was ist Rehas­port?
Rehas­port ist eine ärzt­lich ver­ord­ne­te sport­li­che Betä­ti­gung in der Grup­pe als ergän­zen­de Leis­tung zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on. Reha-Sport ist gesetz­lich ver­an­kert und wird zeit­lich befris­tet über eine län­ge­re Lauf­zeit (1 – 3 Jahre) finan­ziert. Die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit sind unum­strit­ten: All­tags­be­schwer­den wer­den ver­min­dert und krank­heits­be­ding­ten Fol­ge­schä­den kann ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den. Das Risi­ko, an Fol­ge­er­kran­kun­gen zu erlei­den, sinkt.

Wer kann am Rehas­port teil­neh­men?

Men­schen mit:
• ortho­pä­di­schen Erkran­kun­gen (u.a. bei Gelenk­er­satz, Wir­bel­säu­len­er­kran­kun­gen)
• Erkran­kun­gen im Bereich der Inne­ren Medi­zin (u.a. bei Dia­be­tes mel­li­tus, Atem­wegs­er­kran­kun­gen)
• neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen (u.a. bei Mor­bus Par­kin­son, Schlag­an­fall)
• psy­chi­schen Erkran­kun­gen
• sen­so­ri­schen Erkran­kun­gen
• Krebs­er­kran­kun­gen

Wel­che Ziele hat Rehas­port und wie läuft er ab?
Reha-Sport ver­folgt das Ziel, die Gesund­heit der Teil­neh­mer zu stär­ken und regel­mä­ßi­ge Sport­übun­gen zu absol­vie­ren. Bei den Übun­gen flie­ßen sport­wis­sen­schaft­li­che und päd­ago­gi­sche Aspek­te ein. Regel­mä­ßig­keit und Lang­fris­tig­keit der sport­li­chen Betä­ti­gung, lang­fris­ti­ge Stei­ge­rung der Belas­tung, Grup­pen­dy­na­mik und Gesel­lig­keit sowie Stei­ge­rung der Lebens­qua­li­tät sind wei­te­re Ziele. Reha-Sport wirkt mit den Mit­teln des Sports und sport­lich aus­ge­rich­te­ter Spie­le ganz­heit­lich auf die Men­schen ein.
Der Rehas­port wird durch eine qua­li­fi­zier­te Anlei­tung mit einer ent­spre­chen­den B- Übungs­lei­ter­li­zenz durch­ge­führt. Der Sport erfolgt in Form von einer Gym­nas­tik in einer Grup­pe mit fol­gen­den Inhal­ten:
• Kräf­ti­gungs- und Beweg­lich­keits­trai­ning mit Klein­ge­rä­ten
• Koor­di­na­ti­ons- und Kon­di­ti­ons­trai­ning
• Bewe­gungs­spie­le
• Ent­span­nungs­übun­gen

Wie erfolgt die Anmel­dung für den Rehas­port?
1. Ver­ord­nung durch den behan­deln­den Arzt
2. Geneh­mi­gung der Ver­ord­nung von der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se
3. Anmel­dung bei der Pra­xis für Phy­sio­the­ra­pie & Gesund­heit (führt Bera­tungs­ge­spräch und den Rehas­port durch)