Die Manu­el­le The­ra­pie ist ein bedeu­ten­der Behand­lungs­an­satz in der Phy­sio­the­ra­pie. Es wer­den zuerst durch eine gründ­li­che Befund­er­he­bung Funk­ti­ons­stö­run­gen des Bewe­gungs­ap­pa­ra­tes unter­sucht. Manu­al­the­ra­peu­ten unter­su­chen die Gelenk­me­cha­nik, die Mus­kel­funk­ti­on sowie die Koor­di­na­ti­on der Bewe­gun­gen. Anhand der Befund­er­geb­nis­se wird ein indi­vi­du­el­ler Behand­lungs­plan erstellt, in dem spe­zi­fi­sche Behand­lungs­tech­ni­ken aus­ge­wählt wer­den, um die jewei­li­ge Funk­ti­ons­stö­rung zu behe­ben.

Indi­ka­tio­nen:

  • Gelenk­funk­ti­ons­stö­run­gen der Wir­bel­säu­le und der Gelen­ke, Blo­ckie­run­gen, Gelenk­schmer­zen, Arthro­se
  • Mus­kel­funk­ti­ons­stö­run­gen, Trig­ger­punk­te, Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen der Wir­bel­säu­le und der Gelen­ke
  • Mus­ku­lä­re Dys­ba­lan­cen

The­ra­pie­ziel:

  • Lösen von Blo­ckie­run­gen, Besei­ti­gung von Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen
  • Regu­la­ti­on des Mus­kel­to­nus
  • Schmerz­lin­de­rung

Behand­lungs­zeit: 20 Minu­ten

Inner­halb der manu­el­len The­ra­pie las­sen sich außer­dem fol­gen­de spe­zi­fi­sche Behand­lungs­tech­ni­ken unter­schei­den:

  • Trak­ti­ons­be­hand­lun­gen (manu­el­le Stre­ckung) der HWS, BWS, LWS, sowie der Gelen­ke zur schmerz­lin­dern­den Ent­las­tung
  • Trig­ger­punkt­be­hand­lung (Spe­zi­al­be­hand­lung von Schmerz­ma­xi­mal­punk­ten der Mus­ku­la­tur)
  • PIR-Behand­lung (Behand­lungs­tech­nik für ver­spann­te und funk­tio­nell ver­kürz­te Mus­ku­la­tur)
  • Osteo­pa­thi­sche Behand­lungs­tech­ni­ken (Ver­lin­kung „Osteo­pa­thi­sche Ver­fah­ren“)
  • CMD (Spe­zi­al­be­hand­lung des Kie­fer­ge­len­kes)