Skoliosebehandlung

Eine Sko­liose ist eine fix­ierte oder teil­fix­ierte Fehlhal­tung der Wirbel­säule. Nach Schroth ist die Sko­liose eine For­mver­schiebung der Wirbel­säule in drei Rich­tun­gen: Nach vorne-hin­ten (sagit­tal), nach bei­den Seit­en (bilat­er­al), nach oben-unten (lon­gi­tu­di­nal). Bei der Sko­liose ist also die Wirbel­säule auf drei­di­men­sion­ale Weise ver­formt.

Indikationen/ Ein­teilung:
• Infan­tile Sko­liose (Säuglinge und Kleinkinder)
• Juve­nile Sko­liose (Kinder ab 4 Jahre)
• Adoleszente Sko­liose (Kinder ab 10 Jahre)
• Struk­turell fix­ierte Sko­liose nach Abschluß der Knochen­reife (mit ca. 20 Jahren)

Ther­a­pieziel:
• Sys­tem­a­tis­che Befun­der­he­bung und Zuord­nung des jew­eili­gen Sko­liose­musters
• Kor­rek­tur und Min­imierung der Fehlform unter der Vorstel­lung, das Gegen­bild zu schaf­fen von dem, was der Kör­p­er augen­blick­lich zeigt
• Kräf­ti­gung der abgeschwächt­en Muskel­grup­pen des Sko­liose­musters, Dehnung und Deton­isierung der verkürzten und verspan­nten Muskel­grup­pen
• Erler­nen eines Eigenübung­spro­grammes zur langfristig notwendi­gen eige­nen Weit­er­be­hand­lung