Das Bobath-Kon­zept behan­delt Men­schen mit einer Schä­di­gung des Ner­ven­sys­tems ganz­heit­lich. Das Ner­ven­sys­tem hat die Fähig­keit, ein Leben lang zu ler­nen. Nach einer Schä­di­gung ist es dem Gehirn mög­lich, neue Kapa­zi­tä­ten zu akti­vie­ren. Bobath-The­ra­peu­ten unter­stüt­zen betrof­fe­ne Pati­en­ten bei ihrem indi­vi­du­el­len Lern­pro­zess. Die ärzt­lich ver­ord­ne­te Bobath-The­ra­pie darf nur von zer­ti­fi­zier­ten Phy­sio­the­ra­peu­ten durch­ge­führt wer­den.

Indi­ka­tio­nen:
• Schlag­an­fall
• Schä­del­hirn­trau­ma, Hirn­blu­tung
• Mul­ti­ple Skle­ro­se
• Mor­bus Par­kin­son

The­ra­pie­ziel:
• Koor­di­na­ti­ons­ver­bes­se­rung der gelähm­ten Seite, Anbah­nung nor­ma­ler, beid­sei­ti­ger Bewe­gun­gen
• Ver­mei­dung von Über­be­las­tung der weni­ger betrof­fe­nen Kör­per­hälf­te
• Nor­ma­li­sie­rung der Wahr­neh­mung des eige­nen Kör­pers
• För­de­rung der Selb­stän­dig­keit im All­tag

Behand­lungs­zeit: 25 Minu­ten